Großer Preis von Sachsen-Anhalt in Allrode

Internationales Flair bescherte am vergangenen Wochenende Markus Merschformann dem idyllischen Ort Allrode im Harz. Dabei schien ihm seine langjährige Erfahrung beim Siegesritt im Großen Preis von Sachsen-Anhalt hilfreich gewesen zu sein. Die Vorjahressiegerin Amke Stromann belegte Platz drei.

Einen unvergleichlichen Ausblick hatte Markus Merschformann gestern Nachmittag als er den großen Pokal für den Sieg des „Großen Preis von Sachsen-Anhalt“ empfangen konnte. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein war der Brocken als höchster Berg des Harzes in Sichtweite des Mannschaftseuropameisters von 1997, welcher zwei Pferde in die Siegerrunde reiten konnte. Dabei versteckte sich die Konkurrenz keineswegs hinter dem Brocken, sondern versuchte dem international erfahrenen Reiter das Leben schwer zu machen. Zur Konkurrenz gehörte auch die Vorjahressiegerin Amke Stromann, welche für den Sachsen-Anhaltinischen Reitverein „Heiderand Schlaitz-Plodda e.V.“ an den Start ging.

Dem erfahrenen Besucher war vor allem Amke Stromann im Gedächnis geblieben, denn neben dem Sieg der finalen Prüfung 2011 konnte sie zeitgleich ihre zwei weiteren Pferde auf die Ränge zwei und drei reiten. Zudem gewann sie auch die Sonderwertungen für die beste Reiterin/den besten Reiter in allen schweren Springprüfungen (Sonderehrenpreis: ein Pferdehänger) und den besten Sachsen-Anhaltinischen Reiter.
Mit dem Willen auch in diesem Jahr wieder Spitzenleistungen zu zeigen, nannte Stromann wieder drei Pferde im Großen Preis und stellte sich den Anforderungen des S***-Parcours.
Insgesamt 44 Reiter-Pferd-Paare ließen sich am Sonntag-Nachmittag in die Starterliste eintragen, wovon das zu platzierende Viertel oder jeder fehlerfreie Ritt in die Siegerrunde einziehen sollte.
Nach dem Umlauf sollten dann die elf für die Siegerrunde qualifizierten Reiter-Pferd-Paare mit Null Fehlerpunkten starten. Dies half vor allem den Reitern, welche mit der kürzesten Zeit aber vier Fehlerpunkten in das Finale einziehen konnten. Hier zeigte sich Merschformanns Erfahrung, welcher mit seinem ersten Pferd fehlerfrei und in der schnellsten Zeit den Parcours absolvierte. 36,51 Sekunden war somit das Maß der Dinge und blieb bis zum letzten Reiter, Merschformann selbst mit seinem zweiten Pferd, ungeschlagen. Lediglich 19 Hundertstel mehr benötigte Max-Hilmar Borchert (RV Stechlin-Menz e.V.) auf Alcoy Z und rangierte damit noch vor der Vorjahressiegerin Amke Stromann auf Karaco (dritter Platz) und Andreas Kempf (RFV Klötze e.V.) auf Cora.
Nachdem Markus Merschformann die goldene Schärpe erhalten hat und sich über die Siegesprämie von 2.500 Euro freute, stand wiederholt Amke Stromann im Fokus. Platzsprecher und Richter Harald Sporreiter wunderte sich auf Grund seiner Erfahrung nicht mehr über die Verleihung der Sonderehrenpreise an die sympathische Doppel-Landesmeisterin 2012, Amke Stromann. Als beste Reiterin aller schweren Springprüfungen und beste Sachsen-Anhaltinische Starterin erhielt Stromann einen widerholt den Pferdeanhänger und eine Kosmetikgutschein im Wert von über 300 Euro.
Mit diesem Ergebnis scheint es 2012 in Allrode zwei Gewinner am Sonntag gegeben zu haben, Markus Merschformann und Amke Stromann.
Unter dem Applaus der zahlreichen Zuschauer ging es dann auf die letzte Ehrenrunde in Allrode 2012 mit dem Versprechen, dass es eine Fortsetzung 2013 geben wird.


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