Physiotherapeut und genug Zeit für Fotos

Nach drei Jahren Ausbildung und zahlreichen Stunden des Lernens habe ich es endlich geschafft und alle Prüfungen bestanden und bin nun frisch gebackener Physiotherapeut. Absolut schwer waren die praktischen und mündlichen Prüfungen, vor welchen ich schon im Bewerbungsgespräch drei Jahre zuvor gewarnt wurde. Mit dem einen und anderen Grinsen der Prüfer über meine Prüfungsangst bedingten Tollpatschigkeiten gingen aber auch diese Stunden vorbei und dann war es soweit. Die Urkunde zum “staatlich geprüften Physiotherapeuten” mit meinem Namen darauf hielt ich in den Händen und damit die Befugnis nun auch Patienten auf eigene Verantwortung zu behandeln und mit Massagen und Krankengymnastiken glücklich zu machen. Nach einer lustigen Abschlussfeier ging nun das Arbeitsleben los, denn die Bewerbung für das Studium wurde trotz acht Wartesemester immernoch abgelehnt. Der erste Gang nach der Ausbildung ist damit erst mal der zum Arbeitsamt, pardon, zur Agentur für Arbeit.

So wie es aussieht ist die Zeit der Arbeitssuche garnicht so lang und die erste Stelle mit genug Freizeit für die Fotografie gefunden. Bei meinem Glück ist die neue Arbeitsstelle auch unweit des Greppiner Reitstalles, sodass ich direkt nach Feierabend noch einmal dort vorbeischauen und meine Freunde besuchen kann. Die Praxis, in welcher in anfangen werde, erfüllte alle meine ersten Wünsche und nun steht noch eine Weiterbildung an. Manuelle Lymphdrainage in Leipzig. Das bedeutet knapp 2.000km in den nächsten vier Wochen pendeln zwischen Halle und Leipzig. Eins weiß ich aber schon jetzt, es wird lustig werden!

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